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| Artikel Amtsblatt [2010-01]: Ortsvorsteherin Margot Ziebarth |
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| Montag, den 08. Februar 2010 | ||||
Sehr geehrte Zerpenschleuserinnen und Zerpenschleuser,das Jahr 2009 verabschiedete sich nicht von einer guten Seite. Die Mitteilung über den plötzlichen Tod von Lutz Herzog aus der Bauverwaltung lähmte unsere Gedanken. Hinzu kamen die Brände in den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde, bei denen Menschleben zu beklagen sind. Mir fällt es schwer, für die Familienangehörigen die richtigen Worte zu finden. In Gedanken bin ich bei den Familien, die das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel nicht mit ihren Lieben verbringen durften. Viel Wind zum Jahreswechsel 2010 und der Januar zeigte sich sehr verschneit und eisig kalt. Ich freue mich über diejenigen Grundstücksbesitzer, die mit großer Sorgfalt ihren Gehweg vom Schnee beräumen und diesen somit für alle Fußgänger und Fahrradfahrer sichern. Schnee schieben, Schlitten und Schlittschuh fahren gehören zu den saisonbedingten Freizeitbeschäftigungen. Nicht nur die Kinder finden ihren Spaß dabei. Haben sie eigentlich ihren Schlitten oder die Schlittschuhe lange gesucht? Wenn ja, die Suche hat sich gelohnt. Nach Aussage des Wetterdienstes will Väterchen Frost bis zum März in unserer Region ausharren. Bei diesen Temperaturen blickt der Eine oder Andere schon sehnsüchtig auf die Wärme bringende Jahreszeit. Und die schickt uns nicht nur Sonnenstrahlen. Nein, sie bringt große Veränderungen, verbunden mit viel Arbeit für unseren Ort und für uns Zerpenschleuser. In der Dezemberausgabe 2009 teilte ich Ihnen mit, dass der Ausbau der Bundesstraße und der Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Arbeitsplan 2010 stehen. Bevor mit dem Ausbau der B109 begonnen wird, findet diesbezüglich eine Bürgerversammlung am 9. Februar statt. Dazu sind Sie herzlich zu 18 Uhr in unsere Turnhalle eingeladen. Die Baumaßnahme B109 und die Verlegung der Abwasserleitung stehen auf der Tagesordnung. Ende März, Anfang April werden dann endlich die Bagger und Lastkraftwagen anrollen. 20 Jahre nach der Wende eine neue Straße und ein neuer Rad- und Fußweg in Zerpenschleuse. Das haben sich unsere ehemaligen Bürgermeister schon zu ihrer Amtszeit unter der Regie der Amtsverwaltung Groß Schönebeck gewünscht. Zu viele Hürden oder besser gesagt Hindernisse standen im Weg. Das Ziel ist heute erkennbar. Ein Ziel war ebenso die Neuaufstellung von Lampen am Ende der Puschkinstraße. Eine dunkle Ecke kurz vor der Brücke, die über den Oder-Havel Kanal führt. Lampen, die nicht mehr funktionierten und nicht in das Ortsbild passten, wurden erneuert. Groß war die Freude als zur Weihnachtszeit die neuen Lampen mit Bewegungmelder von den Anwohnern beim abendlichen Spaziergang auf Funktionstüchtigkeit getestet wurden. Die Freude hielt nicht lange an. In der Silvesternacht wurden die Bewegungsmelder sinnlos demoliert. Und dessen nicht genug, die Telefonzelle in der Berliner Straße wurde für die Randalierer zum weiteren Zielpunkt. Ich bitte alle Zerpenschleuser Bürger besonders darauf Acht zu geben, dass solch ein Unsinn nicht wieder geschieht. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Personen sehen, die sich an unserem Eigentum vergreifen. Verständigen Sie die Polizei. Bei diesem Ärger möchte ich jedoch nicht vergessen, mich bei allen Helfern, die zum Gelingen der Seniorenweihnachtsfeier beigetragen haben, recht herzlich zu bedanken. Ohne diese fleißigen Hände wäre die Seniorenweihnachtsfeier nicht zu so einem gemütlichen gemütlichen Nachmittag geworden. Danke an: Herrn Kottwitz und Mike Bensemann für den schönen Weihnachtsbaum, den Mitarbeitern vom Bauhof Klosterfelde, die das Mobilar aufstellten, Dieter Schalo für das Geschirr von der Freiwilligen Feuerwehr, Winfried Peetz vom Goldenen Anker aus Marienwerder für das Geschirr, Dörte Reimann für die Tischdecken und Servietten, Steffan Bohm für den großen Kaffeeautomaten, Carola Taubenheim, Christa Richter, Margret Wernecke, Corinna Neumann, Evelyne Zier, Ingrid Krüger und Gabriele Schlufter, die für den wohltuenden Service sorgten und auch dem Sportverein Minerva. Einen besonderen Dank an die Schüler, Lehrer und Eltern der Grundschule Marienwerder. Ein tolles Programm, das wieder sehr viel Feude unter unsere Senioren brachte. Dank auch an Gabriele Schlufter und Evelyne Zier. Sie spendeten die kleinen Weihnachtspäckchen für die Schüler, die Weihnachtsbaumdekoration sowie die weihnachtliche Fensterdekoration für das Bürgerbüro. Neu wird für Sie in diesem Jahr sein, dass ich keine Bürgersprechstunde mehr abhalte. Im letzten halben Jahr habe ich keinen einzigen Bürger in der Sprechstunde begrüßen können. Wahrscheinlich begründet dadurch, dass wir in einem Ort mit 960 Einwohnern leben. Wir kennen uns. Und oft wurden die Sorgen oder Fragen sofort beim Spaziergang, auf dem Sportplatz oder beim Einkauf aus dem Weg geräumt oder beantwortet. Hinzu kommt, dass wir im Zeitalter der Technik und des tragbaren Telefons leben. Dadurch bin ich für Sie jederzeit erreichbar. Rufen sie mich unter [Vorwahl Zerpenschleuse]-225 an oder schreiben Sie mir eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Unsere nächste Ortsbeiratsitzung findet am 22. Februar statt. Wenn sie Begebenheiten aus Zerpenschleuse erfahren möchten, nehmen Sie als Gast an dieser Sitzung teil. Trauen Sie sich und ich verbleibe bis dahin mit höflichen Grüßen von Haus zu Haus Margot Ziebarth, Ortsvorsteherin
Veröffentlicht im Amtsblatt der Gemeinde Wabdlitz, Ausgabe 01/2010, 06.02.2010
2.19 MB 08.02.2010 |



